An einem schönen Spätsommertag machten sich 8 Landfrauen aus
Sachsenhausen auf die Reise nach Melsungen. Zunächst fuhren wir in
Fahrgemeinschaften zur Bushaltestelle am Ärztehaus in Hephata. Wir waren die
ersten Fahrgäste im Bus. Doch schon am Bahnhof Treysa stiegen viele weitere
Fahrgäste ein. Wir staunten nicht schlecht, wie viele Menschen mit dem Bus
unterwegs sind. Anfangs waren uns die Dörfer noch vertraut, doch je näher wir
unserem Ziel kamen, desto unbekannter waren die Orte, durch die wir fuhren.
Am Bahnhof Melsungen war Endstation. Zu Fuß ging es nun auf einem schönen
Spazierweg über die Zweipfennigbrücke in die Innenstadt. An der
Touristinformation gegenüber dem Rathaus waren wir mit unserer Gästeführerin
verabredet. Sie hatte viel Wissenwertes über Melsungen zu berichten, u.a. dass
die Schifffahrt auf der Fulda früher ein wichtiger Wirtschaftszweig war.
Natürlich durfte die Geschichte vom Bartenwetzer auf der Bartenwetzerbrücke
nicht fehlen. Schließlich hatten wir noch ein besonderes Erlebnis: Um 15.04 Uhr
zeigte sich der Bartenwetzer über der Kirchturmuhr des Rathauses nur für uns.
Nach einem leckeren Abendessen in einem idyllisch gelegenen Lokal direkt an
der Fulda ging die Reise mit dem Linienbus über die vielen schönen Dörfer
wieder zurück nach Treysa.
Das war ein toller Tag! Was wird wohl unser nächstes Ziel sein, das wir mit dem
Linienbus ansteuern?
